FOG
Standortverlauf exportieren

Google Timeline in GPX umwandeln und auf eine Karte bringen

Wer die Google Timeline in GPX umwandelt, will meist eins: den eigenen Standortverlauf irgendwo anders als in Google Maps sehen. So funktioniert der Export heute, wann die Umwandlung nötig ist und wie du sie dir sparst.

Wo die Timeline heute liegt

Google hat die Timeline von seinen Servern auf dein Handy verlegt. Bei den meisten liegt der Verlauf jetzt auf dem Gerät statt in einem Webkonto, und auch der Export kommt vom Handy. Unter Android findest du ihn in den Timeline-Einstellungen, auf dem iPhone in den Einstellungen der Google-Maps-App. Menüs wandern zwischen Versionen, schau also für den aktuellen Weg in Googles eigene Hilfeseiten.

Der Export ist eine JSON-Datei, meist mit dem Namen Timeline.json. Das ist kein GPX, sondern Googles eigenes Format: eine Liste von Besuchen und Bewegungsabschnitten mit Zeitstempeln.

Wann du GPX brauchst

GPX ist das Standardformat für GPS-Tracks. Uhren, Kartenprogramme und Routenplaner lesen es. Willst du deine Timeline in eines davon bringen, musst du das JSON in GPX umwandeln, meist mit einem kleinen Konverter-Skript oder Werkzeug.

Zwei Warnungen. Erstens sind Konverter unterschiedlich gut, und manche Programme lehnen ab, was dabei herauskommt. Zweitens sind viele Konverter Webseiten, die verlangen, dass du deinen kompletten Standortverlauf hochlädst. Diese Datei verrät, wo du wohnst, arbeitest und schläfst. Nimm lieber ein Werkzeug, das auf deinem eigenen Gerät läuft.

Wann nicht

Wenn du einfach alles, wo du warst, auf einer Karte sehen willst, musst du womöglich gar nichts umwandeln. FOG liest das JSON der Google Timeline direkt, dazu GPX-Dateien. Importiere die Datei, und der Nebel verschwindet entlang deines Verlaufs, Jahre voller Wege erscheinen auf einmal.

Alles passiert auf deinem Handy, nichts wird hochgeladen. Dateien bis 80 MB werden angenommen, sehr große Verläufe werden verdichtet, damit die Karte flott bleibt. Der Import gehört zu FOG Unlimited, einem einmaligen Kauf ohne Abo.

Der umgekehrte Weg: GPX hinaus

FOG exportiert auch. In den Einstellungen kannst du eine Sicherung als GPX exportieren, eine Kopie deiner kompletten Spur im Standardformat. Das ist die Kopie, die ein verlorenes oder neues Handy überlebt, und sie öffnet sich in jedem Programm, das GPX liest.

Was ein importierter Verlauf zeigen kann

Ein Import ist nur so gut wie die Datei. Zeiten mit ausgeschaltetem Standort fehlen, leere Akkus, Tunnel und zu Hause vergessene Handys hinterlassen Lücken, und manche Tage sind dichter aufgezeichnet als andere. Die Timeline erfasst außerdem jede Fortbewegung, ein Verlauf kann also Autofahrten genauso enthalten wie Spaziergänge. Erwarte ein echtes Leben, keinen sauberen Datensatz.

Die ganze Anleitung steht unter Google Timeline importieren.

Fragen, die wirklich gestellt werden

Kann ich die Google Timeline direkt als GPX exportieren?

Google exportiert die Timeline als JSON-Datei. Für GPX brauchst du einen Konverter. Willst du sie nur auf einer Karte sehen, liest FOG das JSON direkt.

Ist es sicher, die Timeline auf eine Konverter-Webseite hochzuladen?

Überleg es dir gut. Die Datei ist ein detailliertes Protokoll, wo du überall warst. Werkzeuge auf deinem eigenen Gerät schicken sie nirgendwohin.

Lädt FOG meine Timeline hoch?

Nein. Der Import wird auf deinem Handy verarbeitet, und die Karte verlässt es nie.

Kann FOG meine Spur als GPX exportieren?

Ja. In den Einstellungen gibt es eine Sicherungsfunktion, die eine GPX-Datei schreibt.

Fang mit einer dunklen Karte an.

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