Berlin zu Fuß aus dem Nebel holen
FOG verdeckt die ganze Welt und gibt nur zurück, wo du selbst warst. Berlin ist flach und deutlich größer, als es aussieht, und damit eine lange, ehrliche Arbeit.

Berlin auf der FOG-Karte, der Nebel ist entlang einer Strecke durch Kreuzberg und den Tiergarten verschwunden.
Flach, und viel größer als es wirkt
Berlin ist im Grunde flach. Die Ausnahmen sind fast Witze: der kleine Hügel im Viktoriapark, der Trümmerberg Teufelsberg im Westen, ein sanfter Anstieg durch den Prenzlauer Berg. Am Gefälle wird dich hier nichts müde machen.
An der Entfernung schon. Berlin bedeckt fast neunhundert Quadratkilometer, die Straßen sind breit, die Blocks lang, und der Maßstab auf der Karte belügt dich ununterbrochen. Zwei U-Bahn-Stationen, die nebeneinander aussehen, sind fünfundzwanzig Minuten zu Fuß. Von Neukölln nach Wedding ist der halbe Vormittag. Das ist das Nützlichste, was du vorher wissen kannst: Die Stadt ist nicht dicht, sie ist ausgebreitet, und jeder Bezirk verhält sich wie eine eigene Stadt.
Das Klima gibt dir eine lange Saison und ein hartes Ende. Vom Frühjahr bis in den frühen Herbst ist es nahezu perfekt, trocken und mild, im Juni bis zehn Uhr abends hell. Dann kommt das Grau und bleibt, um vier dunkel, eher nass als dramatisch kalt. Berlin ist trotzdem draußen.
Die Bezirke, und wie sie sich unter den Füßen unterscheiden
Mitte ist das förmliche Zentrum: Unter den Linden, die Museumsinsel und dahinter die breiten Straßen um die Torstraße. Östlich davon zieht die Karl-Marx-Allee als riesiger sozialistischer Boulevard nach Friedrichshain, so überdimensioniert, dass ein Block sich anfühlt wie anderswo drei.
Kreuzberg und Neukölln sind das enge, belebte Terrain. Oranienstraße, Bergmannstraße und die lange Sonnenallee lohnen sich von einem Ende zum anderen. Der Prenzlauer Berg hat seine Blocks aus dem neunzehnten Jahrhundert und das Kopfsteinpflaster um Kollwitzplatz und Kastanienallee behalten. Charlottenburg im Westen ist großzügiger und ruhiger, gebaut um den Kurfürstendamm.
Zwei große Freiflächen verändern die Form der Karte komplett. Der Tiergarten ist ein Wald mitten in der Stadt, mit Wegen in jede Richtung. Das Tempelhofer Feld ist ein stillgelegter Flughafen als offene Fläche, und du kannst die Start- und Landebahnen selbst abgehen, was bei einem einzigen Besuch einen enormen Fächer freilegt.
Eine Strecke am Wasser
Start am Kottbusser Tor, runter an den Landwehrkanal. Dem Uferweg nach Westen folgen, das Wasser rechts, vorbei am Urbanhafen und dem Abschnitt mit dem Markt, bis zum Schöneberger Ufer. Nach Norden durch den Park am Gleisdreieck, raus am Potsdamer Platz, dann in den Tiergarten und über einen der diagonalen Wege zum Brandenburger Tor.
Ungefähr acht Kilometer, durchgehend flach, größtenteils abseits des Verkehrs, und es zieht eine lange durchgehende Linie quer durch die Mitte der Stadt. Wenn du den anderen Tag willst, nimm stattdessen den kompletten Rundweg um das Tempelhofer Feld, rund sechs Kilometer unter offenem Himmel.
Wie die freigelegte Karte hier aussieht
Berlins Blocks sind groß und die Höfe dahinter privat, deine helle Karte bleibt also lange straßenförmig und dünn. Sie füllt sich nicht als sich ausbreitender Fleck, wie es ein mittelalterlicher Kern tut. Sie sieht aus wie ein Diagramm der Wege, die du tatsächlich benutzt, und das ist aufschlussreicher als schmeichelhaft.
Eine gute Taktik ist, die Ringbahn als Grenze zu nehmen und zuerst innen zu arbeiten. Der Bereich innerhalb des Rings ist ungefähr die Stadt, die zu Fuß geht, und einzelne Kieze darin abzuschließen, den Graefekiez, den Bergmannkiez, das Samariterviertel, ist erreichbar, während ganz Berlin es nicht ist.
FOG legt weiter frei, während die App geschlossen und der Bildschirm aus ist, ein Arbeitsweg zu Fuß zählt also ohne jeden Aufwand. Die Ränge steigen mit der abgedeckten Fläche, zehn Stufen von Fogbound bis Atlas, und Berlin hat genug Fläche, damit das ehrlich bleibt. Kein Konto, keine Cloud, keine Analyse, keine Werbung. Die Karte bleibt auf deinem Handy, und exportieren kannst du sie.
Fragen, die wirklich gestellt werden
Ist Berlin eine gute Stadt für den Anfang?
Ja, mit der Einschränkung, dass sie sehr groß ist. Auf Kiezebene ist der Fortschritt offensichtlich, auf Stadtebene langsam. Zuerst innerhalb der Ringbahn zu arbeiten macht es machbar.
Zählt das Tempelhofer Feld?
Ja. Es ist Boden, den du selbst überquert hast, und die Bahnen und der Rundweg legen schnell eine große Fläche frei, verglichen mit normalen Straßen.
Zeichnet es im Winter auch mit dem Handy in der Manteltasche auf?
Ja. Erkunden im Hintergrund legt die Karte weiter frei, während die App geschlossen und der Bildschirm aus ist.
Was kostet es?
Erkunden ist kostenlos. FOG Unlimited ist ein einmaliger Kauf und schaltet jeden Rang bis Atlas, alle 25 Ausrüstungsstücke und den Import deines Verlaufs frei. Kein Abo.
Kann ich Jahre alter Wege nachtragen?
Ja, mit FOG Unlimited. Der Import liest Google-Timeline-Exporte und GPX-Dateien, was bei langer Wohndauer sehr viel von Berlin auf einmal freilegt.
Fang mit einer dunklen Karte an.
FOG ist kostenlos zu erkunden. Kein Konto, kein Abo, und deine Karte verlässt das Handy nie.
kostenlos erkunden · ein Kauf schaltet alles frei · niemals ein Abo