FOG
Wasser, Brücken, Alster

Hamburg zu Fuß aus dem Nebel holen

FOG verdeckt die ganze Welt und gibt sie eine Straße nach der anderen zurück. Hamburg ist um Wasser herum gebaut, der Nebel geht hier also in Ringen und Bändern auf statt in ordentlichen Blocks.

Eine Stadt, die das Wasser sortiert

Hamburg ist flach, nass und voller Kanten. Die Elbe schneidet im Süden entlang, die Alster liegt als zwei Seen in der Mitte, die kleine Binnenalster und die deutlich größere Außenalster, und dazwischen ziehen Fleete und Kanäle durch alles hindurch. Es gibt sehr viele Brücken, und nach ein paar Tagen fällt dir nicht mehr auf, dass du im Minutentakt eine überquerst.

Das Straßenmuster ist ein Ring, kein Raster. Aus den alten Befestigungen wurde der Wallring, ein grüner Bogen, der Altstadt und Neustadt vom Rest trennt. Innen liegen Rathausmarkt, Binnenalster und die Mönckebergstraße. Südlich davon führen die roten Backsteinschluchten der Speicherstadt direkt in die HafenCity und zur Elbphilharmonie, wo die Straßen neu, breit und eine Spur zu sauber sind. Westlich der Mitte sind St. Pauli und die Reeperbahn wieder eine andere Stadt, und das Schanzenviertel nördlich davon ist dicht, niedrig und voller kurzer Querstraßen.

Die Alsterrunde und die Elblinie

Zwei Strecken erledigen den größten Teil der Arbeit. Die erste ist die Runde um die Außenalster, gut siebeneinhalb Kilometer durchgehender Uferweg, auf der einen Seite das Wasser, auf der anderen Uhlenhorst, Winterhude, Harvestehude und Rotherbaum. Sie zeichnet einen sauberen geschlossenen Ring auf die Karte und ist praktisch nicht zu verfehlen.

Die zweite ist die Elbe. Start an den Landungsbrücken, nach Westen am Fischmarkt vorbei, dann auf den Uferweg durch Altona und über den Sand bei Övelgönne, wo die Fahrrinne so nah liegt, dass Containerschiffe auf Augenhöhe vorbeiziehen. Weiter geht es nach Blankenese, wo das Treppenviertel ein Hang aus Treppen statt Straßen ist. Das ist das einzige wirklich Steile in Hamburg und ergibt auf einer Nebelkarte eine ungewöhnlich verzwickte Form.

Warum der Nebel ungleichmäßig aufgeht

Hamburg ist eine große Stadt mit kleinem dichtem Kern, die ersten Runden fühlen sich also enorm produktiv an, danach öffnet sich die Karte in lange grüne Entfernungen. Das Wasser hilft und schadet zugleich. Es hilft, weil ein Ufer dir eine durchgehende Linie ohne Sackgassen gibt. Es schadet, weil du nicht quer darüber kannst, die Viertel auf beiden Seiten der Alster kosten dich also fast zwei Umrundungen.

Das Wetter ist die ehrliche Einschränkung. Es regnet viel, der Wind kommt ungebremst von der Nordsee, und die Wintertage sind kurz und grau. Niemand deckt im Januar spontan Eimsbüttel ab. Dafür ist Hamburg flach und die Wege sind gut, einmal draußen geht die Strecke leicht runter.

Erkunden im Hintergrund arbeitet bei geschlossener App und dunklem Bildschirm weiter, was genau die richtige Regelung ist, wenn es nieselt und das Handy in der Jacke bleibt.

Die Mechanik

FOG ist eine Fog-of-War-Karte fürs Gehen. Die ganze Welt beginnt verdeckt. Jede Straße, auf der du selbst warst, wird dauerhaft frei, und sie verblasst nicht. Die Ränge steigen mit der abgedeckten Fläche, zehn Stufen von Fogbound bis Atlas. Für jede Stadt, in der du unterwegs warst, siehst du deinen Anteil in Prozent.

Datenschutz in der schlichten Variante: kein Konto, keine Anmeldung, keine Cloud, keine Analyse, keine Werbung, keine Tracker. Die Karte verlässt dein Handy nicht, und exportieren kannst du sie. Es funktioniert zu Fuß, joggend und mit dem Rad, überall auf der Erde. Erkunden ist kostenlos, und FOG Unlimited ist ein einmaliger Kauf, der jeden Rang bis Atlas, alle 25 Ausrüstungsstücke und den Import aus Google Timeline und GPX-Dateien freischaltet. Kein Abo.

Fragen, die wirklich gestellt werden

Womit fängt man in Hamburg am besten an?

Mit der Runde um die Außenalster. Gut siebeneinhalb Kilometer durchgehender Uferweg, und sie schließt einen sauberen Ring auf der Karte.

Stört der Regen?

Nur dich. Erkunden im Hintergrund legt weiter frei, während die App geschlossen und der Bildschirm aus ist, das Handy kann also in der Tasche bleiben.

Kann ich alte Hamburger Wege nachtragen?

Ja, mit FOG Unlimited. Der Import liest Google-Timeline-Exporte und GPX-Dateien.

Zählt das Rad, oder nur zu Fuß?

Zu Fuß, joggend und mit dem Rad zählt alles. Hamburg ist flach und stark beradelt, eine Tour deckt also schnell viel Fläche ab.

Gibt es ein Abo?

Nein. FOG ist kostenlos zu erkunden, und FOG Unlimited ist ein einmaliger Kauf. Ein Abo wird es nie geben.

Fang mit einer dunklen Karte an.

FOG ist kostenlos zu erkunden. Kein Konto, kein Abo, und deine Karte verlässt das Handy nie.

kostenlos erkunden · ein Kauf schaltet alles frei · niemals ein Abo