Zürich aus dem Nebel holen
Die ganze Karte beginnt verdeckt. Zürich ist klein genug, dass die Mitte schnell fällt, und so geformt, dass der Rest ansteigt.

Zürich auf der FOG-Karte, freigelegt entlang einer Strecke am Fluss und am Seeufer.
Die Form des Ortes
Zürich liegt dort, wo die Limmat den See verlässt, und praktisch alles, was für Wege interessant ist, ordnet sich danach. Die Altstadt liegt beidseits des Flusses: Niederdorf und das Grossmünster am Ostufer, Lindenhof, Fraumünster und Bahnhofstrasse am Westufer. Die alten Gassen dort sind mittelalterlich und eng, kaum eine davon gerade, und genau dieses Gewirr wird nach einem gemächlichen Abend zu einem dichten freigelegten Fleck.
Außerhalb des Kerns öffnet es sich in Quartiere des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts mit halbwegs ordentlichen Rastern: Kreis 4 und Kreis 5 westlich der Gleise, einst Industrie und heute Langstrasse und Zürich West, Enge und Wollishofen die Westseite des Sees hinunter, Seefeld und Riesbach die Ostseite. Dann steigt der Boden auf beiden Seiten. Der Uetliberg bildet einen langen bewaldeten Kamm im Südwesten, der Zürichberg dasselbe im Nordosten, mit Fluntern und Hottingen als Stufen dorthin.
Die Stadt ist nach jedem Maßstab kompakt. Das ist hier dein größter Vorteil. Entfernungen, die in einer großen Hauptstadt einen ganzen Tag kosten, sind in Zürich ein normaler Nachmittag.
Eine konkrete Nachmittagsstrecke
Start am Hauptbahnhof, die Bahnhofstrasse südwärts bis zum Bürkliplatz am See. Über die Quaibrücke und am Ostufer durch das Seefeld hinaus, am Chinagarten vorbei Richtung Tiefenbrunnen. Zurück am selben Ufer oder landeinwärts ins Seefelder Raster, das regelmäßig ist und sich schnell füllt.
Zurück an der Brücke arbeitest du dich am Ostufer der Limmat nach Norden: Limmatquai, die Niederdorfgassen, die Treppen hinauf zu den Seitenstraßen beim Grossmünster, dann hinüber zum Lindenhof für die Aussicht. Zum Schluss nordwestlich über den Fluss in Kreis 5 und die Langstrasse, oder westlich am Wasser zum Letten und den alten Viaduktbögen.
Wenn du Höhenmeter willst, fahr mit der Bahn auf den Uetliberg und geh hinunter. Hinauf ist ein echter Anstieg durch Wald, und die Linien, die dabei entstehen, sehen ganz anders aus als die dichten Straßenbüschel unten.
Wie sich der Nebel hier verhält
Zürich gehört zu den machbareren europäischen Städten auf einer Nebelkarte. Der Kern ist dicht und klein, frühe Runden bringen also sichtbare Ergebnisse, und der Prozentwert steigt schneller als in einer ausgebreiteten Stadt. Geh die Altstadt gründlich ab, Gassen und Treppen eingeschlossen, und du legst die Mitte in zwei, drei Ausflügen als soliden Block frei.
Was bremst, ist die Form, nicht die Größe. See und Fluss zerschneiden die Karte, die Abdeckung wächst also nicht gleichmäßig nach außen. Sie wächst als zwei Arme die Ufer hinunter und als Streifen am Wasser. Den Rest erledigen die Höhenzüge. Der Wald auf Zürichberg und Uetliberg ist Weg, nicht Straße, du kannst dort oben lange unterwegs sein für sehr wenig Straßenabdeckung.
Das Wetter ist fair, nicht freundlich. Der Winter ist grau, nass und oft unter null, und der Nebel über dem See kann tagelang liegen bleiben. Sommer an der Limmat ist so gut, wie es in Europa wird. Die Saison ist real, aber nichts am Klima hält dich vollständig auf.
Praktisches für Zürich
Die Altstadtgassen sind eng und von Stein gesäumt, und das ist die eine Stelle, an der die Ortung etwas wandern kann. Sobald du wieder an den Quais bist, beruhigt sie sich. Das Tram zeichnet dir bereitwillig eine Linie, die du nie gegangen bist, wenn du eine ehrliche Karte willst, geh den Abschnitt selbst.
Erkunden im Hintergrund legt die Karte weiter frei, während die App geschlossen und der Bildschirm aus ist, was zählt, wenn es vier Grad hat und die Hände in den Taschen bleiben.
- Kompakte Mitte, Wasser mittendurch, bewaldete Höhenzüge auf beiden Seiten.
- Erkunden ist kostenlos. FOG Unlimited ist ein einmaliger Kauf und schaltet jeden Rang bis Atlas, alle 25 Ausrüstungsstücke und den Import deines Verlaufs frei. Kein Abo.
- Kein Konto, keine Cloud, keine Analyse, keine Werbung, keine Tracker. Die Karte bleibt auf dem Handy, und exportieren kannst du sie.
Fragen, die wirklich gestellt werden
Wie viel von Zürich bekomme ich realistisch hell?
Mehr als in den meisten Städten, weil der begehbare Kern klein ist. FOG zeigt den Prozentwert für jede Stadt, in der du unterwegs warst, du kannst also zusehen, wie er sich bewegt.
Zählen Tram und Zug als abgedeckt?
FOG legt frei, wo dein Handy oberirdisch hinkommt, eine Tramfahrt taucht also auf. Wenn es etwas bedeuten soll, geh die Strecke selbst.
Gibt es Zürcher Routen in der App?
Nein. FOG hat nirgendwo kuratierte Routen oder lokale Führer. Alle bekommen dieselbe verdeckte Weltkarte.
Kann ich Wege von vor der Installation importieren?
Ja, mit dem einmaligen Kauf. Importiert werden Google-Timeline-Exporte und GPX-Dateien.
Fang mit einer dunklen Karte an.
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